Fahrzeugausweis scannen statt abtippen
Fahrzeugausweis fotografieren statt abtippen: Wie Multi-Bild-OCR und der Scan-Wizard Fahrzeug, Halter und Versicherung in Sekunden erfassen — fehlerfrei.
- Fahrzeugausweis
- OCR
- Onboarding
- Effizienz
Ein neues Fahrzeug anlegen heisst meistens: den grauen Fahrzeugausweis in die Hand nehmen und Marke, Typ, Stammnummer und die 17-stellige VIN abtippen. Bei der VIN vertippt man sich fast garantiert — ein O statt einer 0, ein I statt einer 1 — und merkt es erst, wenn die nächste MFK-Erinnerung ins Leere läuft.
Es geht schneller und zuverlässiger: Fahrzeugausweis fotografieren, den Rest erledigt die Texterkennung. Dieser Ratgeber zeigt, wie der Scan-Wizard aus zwei Fotos einen vollständigen Fahrzeug-, Kunden- und Service-Eintrag macht.
Was auf dem Fahrzeugausweis steht
Der Schweizer Fahrzeugausweis enthält fast alles, was du zum Anlegen brauchst:
- Marke und Typ (z. B. Volkswagen, Sharan 2.0D),
- die Stammnummer — die fahrzeuggebundene Schweizer Kennung,
- die VIN (Fahrgestellnummer),
- die Typengenehmigung,
- und auf der Halterseite Name und Adresse des Halters.
Genau diese Felder liest die Texterkennung aus — statt dass du sie einzeln abtippst.
Vorder- und Rückseite: Multi-Bild-OCR
Der Trick ist, beide Seiten zu erfassen: die Fahrzeugseite mit den technischen Daten und die Halterseite mit Name, Adresse und Versicherung. Du lädst beide Fotos hoch, und die Multi-Bild-Erkennung kombiniert sie zu einem Datensatz:
- Fahrzeugseite → Marke, Modell, VIN, Stammnummer, Typengenehmigung.
- Halterseite → Name, Strasse, PLZ, Ort und Versicherung.
Aus zwei Fotos entstehen so Kunde, Fahrzeug und Versicherung auf einmal — nicht nur das Auto.
Der Scan-Wizard: vom Foto zum fertigen Eintrag
Damit aus den erkannten Daten kein Datensalat wird, führt ein Wizard in klaren Phasen durch den Vorgang:
- Hochladen — Vorder- und Rückseite per Smartphone aufnehmen.
- Scannen und abgleichen — die Erkennung liest die Felder aus und prüft, ob Kunde oder Fahrzeug schon existieren.
- Prüfen und speichern — in drei Schritten bestätigst du Kunde, Versicherung und Fahrzeug. Jedes Feld ist mit den erkannten Werten vorausgefüllt; du korrigierst nur, was nicht stimmt.
Ist der Halter bereits als Kunde erfasst und dem Fahrzeug zugeordnet, springt der Wizard direkt zum Service-Eintrag — kein Duplikat, kein Doppelklick.
Wenn die VIN auf dem Foto fehlt
Manchmal ist die VIN auf dem Ausweis schlecht lesbar oder abgeschnitten. Dann greift der Kennzeichen-Lookup: Über den Schweizer Kennzeichen-Service wird die fehlende Fahrgestellnummer automatisch nachgetragen — ohne zusätzlichen Klick.
Was mit den Fotos passiert
Transparenz gehört dazu: Die hochgeladenen Bilder werden als Fahrzeugausweis-Dokumente im Medien-Tab des Fahrzeugs abgelegt — du hast sie später griffbereit. Die KI-Texterkennung wertet das Bild serverseitig aus, die geräteinterne Barcode-Erkennung läuft im Browser. Wie und wo die Daten verarbeitet werden, steht im Datenschutz — keine Werbe-Cookies, kein externes Tracking.
Was das spart
Die Rechnung ist simpel. Ein Fahrzeug von Hand anzulegen — alle Felder, Halterdaten, Versicherung — dauert gut drei Minuten, plus die Korrektur der unweigerlichen Tippfehler. Mit zwei Fotos sind es rund zehn Sekunden plus eine kurze Kontrolle.
Bei einer Garage, die pro Woche fünf neue Fahrzeuge erfasst, summiert sich das auf eine gute Viertelstunde — jede Woche, fehlerfrei. Der Scan-Wizard ist in Schraubr enthalten — bis zu 10 Fahrzeuge kostenlos.
Fazit
Der Fahrzeugausweis enthält bereits alle Daten — man muss sie nur nicht mehr abtippen. Mit Multi-Bild-OCR und dem geführten Scan-Wizard wird das Onboarding eines Fahrzeugs vom Tippmarathon zur Zehn-Sekunden-Aufgabe:
- Beide Seiten fotografieren — Fahrzeug- und Halterseite.
- Wizard durchklicken — Kunde, Versicherung, Fahrzeug bestätigen.
- Fertig — inklusive erstem Service-Eintrag.
So wird aus dem digitalen Serviceheft kein Datenerfassungs-Projekt, sondern ein Nebenbei.